Welttierschutztag - Information des Deutschen Tierschutzbunds e.V.

von Administrator

Die Tierheime helfen jederzeit, wo sie können und sind für jedes Tier in Not da. Jetzt brauchen die Tierheime unsere Hilfe, denn Corona hat ein großes finanzielles Loch gerissen, wo ohnehin schon kaum genug da war, um die tagtägliche Versorgung der Tiere sicherzustellen. In einer von uns durchgeführten Umfrage unter den angeschlossenen Tierheimen bestätigen 56 Prozent, dass die Spendeneinnahmen durch die Corona-Krise gesunken sind. Wichtige Einnahmen brachen weg, weil Tierheime schweren Herzens Veranstaltungen, wie Vereinsfeste, Basare oder Tage der offenen Tür, absagen mussten. Tierheimcafés mussten schließen, Pensionstiere blieben aus. 50 Prozent der Tierheime gaben an, dass sie durch die Corona-Krise die Rücklagen des Tierschutzvereins teilweise bis ganz aufzehren mussten.

In Notfällen sind die Tierheime auf ihre ohnehin geringen Rücklagen angewiesen: wenn Reparaturen anstehen, alte Bausubstanz erneuert werden muss oder wenn viele kranke Tiere aus einem Fall von Animal Hoarding oder illegalem Welpenhandel aufgenommen werden müssen. Sind die Rücklagen aufgezehrt, müssen alle freien Einnahmen zum Aufrechterhalten des Tierheimbetriebs aufgewendet werden. Geld für unvorhergesehene Notfälle und dringende größere Investitionen fehlt. „Als Dachverband der Tierheime tun wir alles, um in dieser Notlage bestmöglich zu unterstützen. Die Tierheime sind jetzt aber vor allem auf Spenden tierlieber Menschen angewiesen. Bleiben diese aus, wirtschaften sie im Minusbereich“, so Schröder. Tierfreunde, die den Tierheimen helfen möchten, können an den örtlichen Tierschutzverein oder den Deutschen Tierschutzbund unter www.tierheime-helfen.de/spenden-corona spenden.

Weitere Informationen zum Welttierschutztag 2020 sind auch hier zu finden.

 

Zurück